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Erweiterte Behandlungsmöglichkeiten |
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Eizellspende |
zurück ![]() Schlüpfende Blastocysten, Tag 5 |
| Für wen eignet sich die Eizellspende?
Frauen ziehen die Eizellspende dann in Betracht, wenn sie selbst keine Oozyten
haben. |
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Tests für die Empfängerin Frauen, die eine Eizellspende vorhaben, sollten sich einer genauen medizinischen
Abklärung unterziehen, inklusive einer kompletten Krankheitsgeschichte
und physischer und gynäkologischer Untersuchung, um sicherzustellen,
dass ihre Gesundheit nicht ernstlich durch eine Schwangerschaft beeinträchtigt
werden würde. Im Zuge dessen müssen auch Faktoren abgeklärt
und wenn nötig medizinisch korrigiert werden, die den Erfolg der
IVF mit Spendereizellen beeinträchtigen könnten (z.B. Faktoren,
die die Befruchtung, das Einsetzen oder die Schwangerschaft negativ beeinflussen).
Eine Samenuntersuchung muss vorgenommen werden, um auszuschließen,
dass ein zusätzlicher männlicher Faktor vorliegt. |
zurück ![]() Blutabnahme |
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Tests für die Spenderin Sehr wichtig ist eine detaillierte Evaluierung oder Überprüfung
jeder potentiellen Spenderin, egal ob diese der Empfängerin bekannt
ist (z.B. eine Schwester) oder ob sie anonym bleibt. Die Überprüfung
dient dem Schutz aller Beteiligten (Spenderin, Empfängerin und Kind).
Die Spenderin sollte generell jünger als 35 Jahre sein, vorhandene
normale Eizellreserven sollten untersucht und bestätigt und eingeschränkte
Fruchtbarkeit muss ausgeschlossen worden sein. Sie unterzieht sich in
der Folge Untersuchungen auf übertragbare Infektionskrankheiten (inklusive
HIV, Hepatitis, Syphillis und Chlamydien) und einer genetischen Überprüfung. |
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| Risiken für die Empfängerin
Das Hauptrisiko für die Empfängerin ist eine Mehrlingsschwangerschaft,
da Eizellspenderinnnen jung (üblicherweise unter 35) und in der Folge
Schwangerschaftsraten hoch sind. Das Alter der Empfängerin, auch
wenn es über 40 Jahren liegt, ist für die Schwangerschaftsrate
nicht von Bedeutung. Es ist wichtig, dass die Zahl der eingesetzten Embryonen
streng limitiert bleibt, üblicherweise nicht mehr als zwei oder drei
Embryos für einen Transfer am zweiten bis dritten Tag oder ein bis
zwei Embryos bei einem Transfer am Tag fünf (Blastocystenstadium). |
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| Behandlungsablauf für die Spenderin
Wenn die Testergebnisse und die Blutuntersuchungen allen Auswahlkriterien
entsprechen, unterzieht sich die Spenderin einer Stimulationsbehandlung
der Eierstöcke, bei der sie sich über zwei Wochen Hormone injiziert.
Abhängig von der Größe der Follikel, deren Wachstum mit
Ultraschall überwacht wird, lösen wir den Eisprung aus und punktieren
die Follikel mit Überwachung durch vaginalen Ultraschall. Die Punktion
findet unter Narkose statt. |
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Eingriffsraum für Follikelpunktion, Embryotransfer, Inseminationen |
| Behandlungsablauf für die Empfängerin
Am Beginn steht ein ausführliches Gespräch, bei dem gemeinsam festgestellt wird, ob die Eizellspende die geeignete Behandlungsmethode ist. Eignet sich die Patientin als Empfängerin, wird ihr Zyklus hormonell reguliert und für das Einsetzen optimiert. Dazu erhält die Patientin Östrogen und Progesteron.
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