Erweiterte Behandlungsmöglichkeiten

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Eizellspende

Die ersten Berichte von erfolgreicher menschlicher Eizellspende mit IVF erschienen 1983. Heute ist die Eizellspende in Verbindung mit In-vitro Fertilisation vor allem in den USA weit verbreitet.
Eizellspende ist gesetzlich in Österreich, Deutschland und einigen anderen EU-Staaten nicht erlaubt. Andere Länder in der EU schränken die Anwendung dieses Verfahrens hingegen nicht ein. Für erweiterte Behandlungsmöglichkeiten kontaktieren Sie bitte unser Partnerinstitut FERTICENT Bratislava unter www.ferticent.com.


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Schlüpfende Blastocysten, Tag 5
 
Für wen eignet sich die Eizellspende?

Frauen ziehen die Eizellspende dann in Betracht, wenn sie selbst keine Oozyten haben.

Ursprünglich war die Eizellspende vor allem für Frauen mit vorzeitiger Menopause (vor dem 40. Lebensjahr) angezeigt, was für etwa 1% der weiblichen Bevölkerung zutrifft. Hierbei geht die Produktion der eigenen Eizellen einer Frau zurück und die Eierstöcke stellen ihre Funktion ein.

In jüngster Zeit nehmen in den meisten IVF Zentren hauptsächlich Frauen mit verminderter Eizellreserve und aufrechter Eierstockfunktion die Eizellspende in Anspruch (üblicherweise Frauen über 40).

Andere potentielle Zielgruppen für Eizellspende sind: Frauen bei denen mehrere IVF Versuche fehlgeschlagen sind, besonders wenn schlechte Eizellqualität als Ursache angenommen wird, und Frauen, die ein vererbbares genetisches Leiden in sich tragen, das ihr Kind schwer beeinträchtigen könnte. Diese Indikation kann vorab mit Präimplantationsdiagnostik abgeklärt werden.

Vorhergegangene Chemotherapie, Operationen an den Eierstöcken oder das Fehlen der Eierstöcke von Geburt an sind weitere Gründe um eine Eizellspende in Betracht zu ziehen.

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Tests für die Empfängerin

Frauen, die eine Eizellspende vorhaben, sollten sich einer genauen medizinischen Abklärung unterziehen, inklusive einer kompletten Krankheitsgeschichte und physischer und gynäkologischer Untersuchung, um sicherzustellen, dass ihre Gesundheit nicht ernstlich durch eine Schwangerschaft beeinträchtigt werden würde. Im Zuge dessen müssen auch Faktoren abgeklärt und wenn nötig medizinisch korrigiert werden, die den Erfolg der IVF mit Spendereizellen beeinträchtigen könnten (z.B. Faktoren, die die Befruchtung, das Einsetzen oder die Schwangerschaft negativ beeinflussen). Eine Samenuntersuchung muss vorgenommen werden, um auszuschließen, dass ein zusätzlicher männlicher Faktor vorliegt.

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Blutabnahme
 

Tests für die Spenderin

Sehr wichtig ist eine detaillierte Evaluierung oder Überprüfung jeder potentiellen Spenderin, egal ob diese der Empfängerin bekannt ist (z.B. eine Schwester) oder ob sie anonym bleibt. Die Überprüfung dient dem Schutz aller Beteiligten (Spenderin, Empfängerin und Kind). Die Spenderin sollte generell jünger als 35 Jahre sein, vorhandene normale Eizellreserven sollten untersucht und bestätigt und eingeschränkte Fruchtbarkeit muss ausgeschlossen worden sein. Sie unterzieht sich in der Folge Untersuchungen auf übertragbare Infektionskrankheiten (inklusive HIV, Hepatitis, Syphillis und Chlamydien) und einer genetischen Überprüfung.

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Risiken für die Empfängerin

Das Hauptrisiko für die Empfängerin ist eine Mehrlingsschwangerschaft, da Eizellspenderinnnen jung (üblicherweise unter 35) und in der Folge Schwangerschaftsraten hoch sind. Das Alter der Empfängerin, auch wenn es über 40 Jahren liegt, ist für die Schwangerschaftsrate nicht von Bedeutung. Es ist wichtig, dass die Zahl der eingesetzten Embryonen streng limitiert bleibt, üblicherweise nicht mehr als zwei oder drei Embryos für einen Transfer am zweiten bis dritten Tag oder ein bis zwei Embryos bei einem Transfer am Tag fünf (Blastocystenstadium).

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Behandlungsablauf für die Spenderin

Wenn die Testergebnisse und die Blutuntersuchungen allen Auswahlkriterien entsprechen, unterzieht sich die Spenderin einer Stimulationsbehandlung der Eierstöcke, bei der sie sich über zwei Wochen Hormone injiziert. Abhängig von der Größe der Follikel, deren Wachstum mit Ultraschall überwacht wird, lösen wir den Eisprung aus und punktieren die Follikel mit Überwachung durch vaginalen Ultraschall. Die Punktion findet unter Narkose statt.

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Eingriffsraum für Follikelpunktion, Embryotransfer, Inseminationen
 
Behandlungsablauf für die Empfängerin

Am Beginn steht ein ausführliches Gespräch, bei dem gemeinsam festgestellt wird, ob die Eizellspende die geeignete Behandlungsmethode ist. Eignet sich die Patientin als Empfängerin, wird ihr Zyklus hormonell reguliert und für das Einsetzen optimiert. Dazu erhält die Patientin Östrogen und Progesteron.


Während der Stimulation der Spenderin muss der Menstruationszyklus der Empfängerin synchronisiert werden. Am Tag der Spenderzellenpunktion gibt der männliche Partner eine Samenprobe ab. Diese Probe wird aufbereitet und für die Befruchtung verwendet. In den folgenden Tagen wird die Befruchtungsrate und Entwicklung der Embryonen verfolgt. Zwei bis fünf Tage nach der Punktion führen wir den Embryotransfer durch. Dazu wird ein dünner Katheter in den Uterus eingeführt und ein bis drei Embryos direkt in die Gebärmutter eingebracht. Zehn bis zwölf Tage nach dem Embryotransfer führen wir eine Blutuntersuchung für den Schwangerschaftstest durch.

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Transferkatheter